12 May
von
Carina
3
Min
Lesezeit

Know your numbers - Warum Reichweite nicht alles ist

Neben Reichweite spielt die Conversion-Rate eine zentrale Rolle in Ihrem Recruiting

Von der Stellenanzeige in der Zeitung bis hin zur Online-Karriereseite - Recruiting ist längst in der Welt der Digitalisierung angekommen. Follower, User oder die klassische Reichweite sind inzwischen die Kennzahlen, die Unternehmen dabei helfen datenbasierte Entscheidungen bei der Talentsuche zu treffen. Viele Unternehmen optimieren dabei hauptsächlich ihre Reichweite. Eine Online Kampagne jagt die nächste – und trotzdem bleiben die richtigen Bewerber:innen immer häufiger aus. 

Die Frage bleibt also: Was zeigt wirklich, ob das Recruiting erfolgreich läuft oder nicht? Ist Reichweite wirklich alles? Spoiler: Ist sie nicht. Hier kommt nämlich die Conversion Rate ins Spiel. 

Alle reden nur noch von Zahlen und Daten… 

Erfolg im Employer Branding ist das A und O für Unternehmen, die ihre Arbeitgebermarke stärken und sich dabei als attraktiver Arbeitgeber präsentieren  möchten. Das liegt auch auf der Hand, denn ansprechende Arbeitgebermarken locken die besten Talente an. Dabei setzen viele Unternehmen darauf, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und vernachlässigen am Ende des Tages die Überprüfung, ob diese Bemühungen auch den nötigen Erfolg bringen - und vor allem ihn zu messen. Aber wie wird der Erfolg von Employer Branding-Maßnahmen eigentlich genau gemessen? Hier können Analogien zum E-Commerce helfen. Sowohl für Employer Branding, als auch für Recruiting finden sich viele Kennzahlen die in dieser Branche bereits absoluter Standard sind. KPIs (Key Performance Indicators), die dabei eine wichtige Rolle spielen sind z.B. Website Traffic, Absprungrate, Scrolltiefe oder die Conversion-Rate.

Was bedeutet Conversion und was hat sie mit Reichweite zu tun?

Die zwei größten Hebel für Unternehmen, um mehr passende Bewerbungen zu generieren, sind Reichweite und Conversion. Die Reichweite bezeichnet, wie viele potentielle Kandidat:innen die Arbeitgebermarke oder einen speziellen Job wahrnehmen. Im E-Commerce ist z. B. die Anzahl der Nutzer:innen auf den Seiten von Zalando eine Kennzahl für Reichweite. Im HR-Bereich dementsprechend die Anzahl der Nutzer:innen auf einer Karriereseite. Conversion bezeichnet, wie viele von diesen Nutzer:innen am Ende kaufen. Oder eben, wie viele sich am Ende auf Ihrer Karriereseite bewerben. Conversion meint also die Konvertierung von Besucher:innen zu Bewerber:innen. 

Warum ist die Conversion-Rate so wichtig?

Reine Besuche auf einer Karriereseite sind zwar nett, reichen aber nicht aus um erfolgreich zu rekrutieren. Hierzu braucht es Bewerber:innen. Und an diesem Punkt setzt die Conversion-Rate an. Zalando wäre schließlich auch kein erfolgreicher Online-Shop, wenn Besucher:innen nur zum “Window Shopping” auf die Seite kämen und letztendlich niemand einen Kauf abschließen würde.

Als Kennzahl im HR kann die Conversion-Rate Aufschluss darüber geben, wie gut Ihre Karriereseite wirklich funktioniert. Conversion-Aktivitäten studieren das Nutzerverhalten und identifizieren beispielsweise, wo die Nutzer:innen auf dem Weg zur Bewerbung abbrechen. Dabei können sie Hürden, wie lange Klickpfade, Login-Zwänge oder nicht mobiloptimierte Seiten eliminieren und den Weg bis zur Bewerbung deutlich erleichtern.  Mit einer Karriereseite wie dem JobShop von talentsconnect gelangen Nutzer:innen mit wenigen Klicks zur Bewerbung - auch ganz easy vom Smartphone aus. Dabei behalten Sie alle aussagekräftigen Recruitingzahlen Ihrer Karriereseite im Blick:

Datendashboards geben den nötigen Überblick für Ihre Recruitingzahlen

Was sagt uns der Markt?

Reichweite ist insbesondere im Recruiting noch immer eine wichtige Kennzahl. Doch vergessen viele Unternehmen dabei, dass Reichweite nicht alles ist, denn auf den meisten Karriereseiten schließen nur 2-4% aller Besucher:innen eine Bewerbung ab. Das heißt, 96-98% aller Reichweiten-Aktivitäten verpuffen. Egal ob Online-Kampagnen, Radio- oder Printanzeigen oder Social Media Kommunikation - der Erfolg dieser Employer Branding Maßnahmen sollte nicht an der Reichweite einer Kampagne gemessen werden, sondern an dem Ergebnis - der Anzahl passender Bewerber:innen. Auf “conversion-optimierten” Karrierebereichen bewerben sich durchschnittlich 12% aller Besucher. Best Cases schaffen sogar bis zu 45%.

Empfehlung: Optimieren Sie zuerst die Conversion-Rate und dann die Reichweite. So können sie das Meiste aus dem Employer Branding Budget herausholen. Der JobShop ist das nötige Tool, um alle Daten im Blick zu haben. So können Ihre Marketing-Aktivitäten zielgruppengerecht auf Reichweite und Conversion gesteuert werden.

Fazit

Der Erfolg von Recruiter:innen steht und fällt mit der Konvertierung von Besucher:innen zu Bewerber:innen auf Ihrer Karriereseite. Denn am Ende zählt die Anzahl passender Bewerbungen. Mit der Conversion-Rate als Kennzahl können Sie Hürden im Bewerbungsprozess entlarven und sie bewusst vermeiden. So kommen am Ende des Tages die richtigen Talente in Ihr Unternehmen.

Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

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